Am Osterwochenende habe ich meine Segelsaison offiziell gestartet.
Die Klassenvereinigung der Moth, mit mir als Präsidenten haben ein Trainingslager in Port Camargue (F) organisiert und unserer Einladung sind 20 Boote nach Frankreich gefolgt.
Es boten sich ideale Bedingungen für den Saisonstart. Los ging es bereits am Donnerstag Morgen, ich habe mich mit Fabien bei ihm zuhause getroffen, um unsere Boote zu laden (immer noch im Winterlager) und alles zu packen.
Nach knapp 5h trafen wir in Port Camargue ein und bauten unsere Rennmaschinen zusammen
Freitag bis und mit Montag wurde gesegelt und so sieht das dann aus
Am letzten Samstag folgte dann noch die Saisoneröffnung auf dem Genfersee, der aber immer noch eine Wassertemperatur von 8° aufweist, also eine Kühle Angelegenheit.
Weiter habe ich mir eine zweite Sportjolle gekauft, es bot sich eine günstige Gelegenheit einen gebrauchten und herumstehenden 49er zu kaufen, ein Zweimannboot, olympische Klasse. Dies nur zum Spass um auch mal zu zweit segeln zu können aber dennoch schön schnell und sportlich!
Weiter geht es mit meiner Saison ende April für die französischen Meisterschaften in Quiberon und auf dem Leman mit dem Projekt des P28
Feb 1st, 2012
by admin.
Comments are off for this post
Schon lange gab es keine News auf meinem persönlichem Blog, dies hat auch seine Gründe. Ende September habe ich das Präsidium der Klassenvereinigung der Moth in der Schweiz übernommen. Dadurch bin ich im Moment ziemlich beschäftigt mit Saisonplanung 2012. Es gilt Regatten zu organisieren, zu koordinieren und nicht zuletzt auch meine persönlichen Ferien mit der Saisonplanung in Einklang zu bringen. Keine einfache Aufgabe.
Langsam sehe ich etwas Licht am Ende des Tunnels;
Im April werden wir die Moth-Saison in Südfrankreich eröffnen, an Ostern organisiere ich Training in Port Camargue, wie schon in den 2 letzten Jahren. Mehrere ausländische Segler haben sich interessiert gezeigt und es könnten durchaus eine super Gruppe zusammenkommen. Ziel des Jahres sind auf jeden Fall die Weltmeisterschaften im August auf dem Gardasee, bis dahin werden aber noch Französische und Englische Meisterschaften bestritten.
Parallel ist noch das Projekt des “grossen Bruders” des Moths am laufen. Der P28 -> http://www.p28foiler.com/ im Projekt bin ich als “Preparateur” bei der Entwicklung und Evolution und als Segler engagiert. Ein sehr interessantes Projekt, welches sehr zukunftsorientiert ist.
Im September dann die grosse Reise, ich möchte für knapp 4Wochen nach Argentinien, Ferien sind eingereicht und keine Regatten geplant!
Im Oktober dann noch die letzten Regatten auf dem Genfersee, Speedrekorde ect.
Das wärs dann mal fürs Seglen, als nächstes geht es am Sonntag mit Ski und Board nach Garmisch für eine Woche Sport und Party mit den Fluglotsen, GFL steht an, habe einen Podestplatz in der Kategorie Snowboarden zu verteidigen
Okt 9th, 2011
by admin.
Comments are off for this post
Von Donnerstag bis heute Sonntag fand in der SNG (Société Nautique de Genève) die Speed Week statt.
Wir wird wohl der/die Schnellste sein? Auf 500m wurde ein “Speed run” organisiert und die Zeit gestoppt. Am Start alles was schnell auf dem Wasser ist, Kitesurfer, Windsurfer, Katamarane, Prototypen und Serienboote.
Die Moths waren gut vertreten und belegten am Ende auch die Ränge 1-3
Allerdings muss gesagt sein, dass die Windbedingungen nicht ideal waren, am Donnerstag hatten wir zwischen 10 und 18kts und am Samstag max 12kts Wind! An den anderen Tagen nicht einmal segelbar!
Ich konnte dieses Event gewinnen mit einem Run von 22.58kts über 500m. Zweiter wurde mein Trainingspartner Fabien Froesch mit 21.8kts.
Okt 3rd, 2011
by admin.
Comments are off for this post
In Brunnen fand eine Woche nach der Klassenmeisterschaft in Morges die nächste Regatta statt.
Fabien und ich waren bereits am Freitag mit dem Anhänger angereist, mit der Absicht am späten Nachmittag noch segeln zu können. Doch der Wind lies uns im Stich.
Am Samstag schönstes Spätsommerwetter, doch wenig Wind, wir liefen aus die Aussichten auf eine gute Thermik im Urnersee lockten! Doch die Thermik liess arg lange auf sich warten, so dass wir über eine Stunde brauchten um überhaupt ins Startgebiet zu kommen.
Dannach aber super Bedingungen, einzig die Lee-Boja war sehr weit weg und in einer windschwachen Zone. Dadurch wurde ich an der Spitze liegend wieder eingeholt und sogar überholt, auf Platz 3 liegend kam ich zurück in den Wind und konnte mich noch auf den 2. Platz vorsegeln, ganz knapp hinter dem Laufsieger. Ähnlich im 2. Lauf. Nur war mein Vorsprung doch deutlich grösser, aber der Wind an der Leeboje noch schwächer, und so konnte niemand mehr abheben und der Lauf wurde später an Land annulliert, wegen unfairen Windverhältnissen. Es dauerte dementsprechend auch lange bis wir wieder zurück in Brunnen waren.
Am Sonntag ein ähnliches Bild, ausser dass vor Brunnen totale Flaute herrschte und für uns ein Auslaufen gar nicht zur Diskussion stand! Die anderen Klassen konnten wieder im Urnersee ihre Rennen segeln.
Wir haben eine Tour mit einem alten Patrouillenboot der Armee unternommen und uns Einwasserungsplätze für eine Schweizermeisterschaft im nächsten Jahr angesehen.
Rangliste nach einem gesegelten Lauf:
1. Martin Zäh
2. Philip Käsermann
3. Fabien Froesch
Sep 21st, 2011
by admin.
Comments are off for this post
Letztes Wochenende fand in Morges das International Criterium statt, zugleich unsere Klassenmeisterschaft.
Nach einem ersten Training am Mittwoch Abend in einer schwachen Bise, habe ich am Freitag noch die letzten Modifikationen am Boot vorgenommen, das Wochenende war windig und kalt vorhergesagt.
Am Samstag Nachmittag dann der erste Start, der Westwind war da, aber viel schwächer als vorhergesagt. Mit meinem Gewicht war ich arg am Limit und die Rennen waren am Limit der Fairness! So kam es dass im Rennen Nummer 2. Die letzten beiden Boote an der letzten Bahnmarke noch alle überholen konnten und die Plätze 1. und 2. belegten.
Die Stimmung am Abend war dementsprechend schlecht und alle fühlten sich mehr oder weniger beschissen!
Am Sonntag dann eine kurze Startverschiebung, der Wind war sich am aufbauen, kurze Zeit später kam das Ankündigungssignal zum auslaufen, Mikis, Fabien, Matthias und ich liefen aus um die Bedingungen zu checken, es blies bereits ordentlich und die Wellen waren schon gross, Mikis kehrte kurze Zeit später zurück, zu extrem, er wollte keine Schäden Riskieren. Ich segelte mit Fabien noch einige Schläge, konnte einen Topspeed von 25.6kts registrieren bevor wir entschlossen unsere Rennen vorerst zu verschieben im Interesse der Klasse.
Zwischenzeitlich segelten die C-Cats, 18HT und M3 Klassen 2 Läufe im starken Westwind, einige Boote kamen mit Schäden oder erschöpft in den Hafen zurück. Rund 2h später nach einigen Diskussionen an Land beschlossen wir dann doch noch auszulaufen und ein Rennen auszutragen. 6 Moths liefen kurze Zeit später aus, nun etwas schwächeren Wind aber immer noch grosse Wellen.
Ich wurde 3. im ersten Rennen des Tages, ging etwas viel Risiko ein vor dem Wind und kenterte 2mal!
im zweiten Rennen nach über einer Stunde warten auf dem Wasser fand bei bereits stark nachlassendem Wind statt und es gab wieder riesige Windlöcher, ein 4.Platz war mein Resultat.
Montag (jeune federal, Feiertag im Waadtland) es war noch kälter geworden und der Regen liess nicht auf sich warten, wir waren nicht sonderlich motiviert zum segeln, doch der Wind setzte ein und war deutlich stärker als gemeldet.
Das erste Rennen hatte zum ersten mal an diesem Wochenende eine stärke, die allen eine faire Regatta ermöglichten. In den weiteren Rennen lies der Wind wieder etwas nach, der 2. Start wurde von der halben Flotte verpasst, da wir an Land waren um uns aufzuwärmen! Und mit Wartezeiten von ca. 1h zwischen den Läufen wird uns wirklich nicht geholfen :/
Matthias Renker holte sich mit 6!Laufsiegen verdient den Sieg vor Mikis Psarofaghis und Fabien Froesch, ich belegte dahinter den 4. Platz.
Aug 24th, 2011
by admin.
Comments are off for this post
Von Donnerstag bis Sonntag war ich in Campione del Garda am Gardasee für die italienische Meisterschaft.
Nach einer Nachtschicht ging es bereits um 6h morgens los Richtig Italien, die Boote waren bereits vorzeitig geladen worden, und es konnte ein 3. Platz im Auto freigehalten werden. So machten Fabien, Fränzi und ich uns auf die Reise.
Am Mittag nach dem üblichen Verkehrschaos entlang des Gardasees, erreichten wir Campione, kein Wind, aber angeblich normal über die Mittagszeit, da die Termik vom Morgen auf den Nachmittag um 180° dreht.
Die Boote wurden im raren Schatten schnell zusammengebaut und gegen 16h konnten wir in einer leichten Südtermik noch das erste Training absolvieren.
Am Freitag morgen wurde ausgeschlafen und später etwas Ferienfeeling am See in Campione, es war unglaublich heiss. Am Nachmittag ein super Training in stärkerem Wind mit Fabien, später kamen auch noch Italiener und die Franzosen, unsere Geschwindigkeit war sehr gut und wenige vermochten uns zu folgen, die Stimmung war super.
Am Samstag dann offizieller Regattastart, doch die Thermik am Nachmittag blieb ganz aus. Viel zu heiss, es wurde nicht gesegelt, aber entschlossen am Sonntag morgen früh zu beginnen in der Nordthermik die auch am Samstag morgen blies.
Um 8h! wurde der erste Startschuss gegeben, ich und Fabien kamen super zurecht und umrundeten die erste Boje um wenige Meter getrennt an der Spitze. Es blieb auch so bis zur letzten Tonne, doch auf dem letzten Am-Wind stück habe ich noch einen dummen Fehler gemacht, Fabien gewann ein Italiener überholte mich noch und ich wurde 3.
Trotzdem zufrieden, gleich das 2. Rennen, der Wind legte noch etwas zu und die Wellen wurden grösser. Gleiches Bild wie im ersten Rennen, etwas schlechterer Start für mich aber bis zur 2. Tonne war ich wieder an der Spitze, dort blieb ich auch und gewann, Fabien wurde zweiter.
3. Rennen, selbes Bild Fabien leicht voraus auf dem Am-Wind und ich überholte auf dem Raumwind. Mitte zweiter Runde waren wir so nahe beieinander, dass ich ihn beinahe touchiert hätte. Kurze Zeit später ein Knall und mein Mast lag mit mir im Wasser. Wantenterminal (seitliche Abspannung des Mastes) war gebrochen, Fabien gewann diesen Lauf mit grossem Vorsprung und war vorzeitig als Sieger bekannt, ich wurde zurück nach Campione geschleppt und war natürlich enttäuscht über den Ausgang.
Der 4. und letzte Lauf wurde ohne mich gesegelt. Fabien wurde noch dritter, sein Streichresultat. Mikis auch aus Genf zweiter.
Fazit die Schweizer haben dominiert und belegen Plätze 1. und 2. in der Gesamtwertung, trotz meines Ausscheidens belegte ich noch den 7. Rang und war zufrieden mit meiner Segelleistung, vorallem dem Laufsieg
Weiter geht es mit der Moth Schweizermeisterschaft am 17./18./19. September in Morges: www.syzic.ch
Aug 17th, 2011
by admin.
Comments are off for this post
Anlässlich des Engadinwindes 2011 wurde ein Top3 Rennen organisiert, bei dem die Besten der Besten in den Disziplinen Windsurf Kitesurf und Segeln gegeneinander antraten.
Es wurden die 3 Disziplinen Speed, Slalom und Race ausgetragen.
Wie schon vor den Rennen vermutet waren wir Segler nur in der Disziplin Race Top, im Speed belegte ich mit 50km/h den 12. Platz als schnellster Segler. Gewonnen hat Dirk mit dem Kite mit 65km/h vor Windsurfer Patrik und Björn mit je 63km/h
Leider ging auch einiges zu Bruch, Fabien musste nach dem 3 Slalom mit einem gebrochenen Wingbar aufgeben. Matthias hatte beim 2. Race ein Pack Seegrass an seinem Hauptfoil erwischt und durch die Torsion ist sein Schwert gesplittert. Und ich zum Schluss noch mit einem Missglückten Hafeneinfahrt, einen Totalschaden an meinem Hauptfoil :/
Ersatz ist gefunden und nun kann es morgen Richtung Gardasee losgehen für die Italienischen Staatsmeisterschaften.
Alle Bilder Copyright Engadinwind/Photographer Marc van Swoll
Aug 6th, 2011
by admin.
Comments are off for this post
Nach erfolgreichen WM und EM 2011 ist die Saison 2011 für mich noch lange nicht vorbei.
Am 14./15. August wurden wir (Fabien/Matthias und ich) nach Silvaplana zum EngadinMarthon eingeladen. Dort werden wir ein “Top3″ Rennen bestreiten gegen Windsurfer und Kitesurfer. Gewertet wird sowohl die Einzelsportler als auch das gesamte Team.
Zurück für 2 Nachtschichten in Genf geht es dann schon weiter nach Italien, genauer an den Gardasee zur Italienischen Staatsmeisterschaft.
Vom 18. bis 21. August werde ich zusammen mit Mikis und Fabien um die TopPlätze kämpfen.
Ende August, einen einwöchigen Segeltörn in Kroatien mit Arbeitskollegen
Weiter geht es danach mit Regatten in der Schweiz. Swiss-Cup am 17./18./19. September in Morges zusammen mit Katamaranen der A-Class und 18” HT und eine Woche später am 24./25. Moth Rennen in Brunnen auf dem Urnersee.
Und last but not least ist ein 5tägiger Aufenthalt in Murcia / Spanien geplant anlässlich der EUROSAF High Perfomence Regatta
Aug 6th, 2011
by admin.
Comments are off for this post
Zwischen dem 21. und dem 31. Juli war ich in Travemünde anlässlich der Travemünder Woche, wo unsere Europameisterschaft ausgetragen wurde.
Nach meiner Frühschicht am Mittwoch ging es gleich los zu Fabien, wo unsere Boote schon im Kleinlaster verladen waren. Es standen 1100km Autobahn bis nach Norddeutschland auf dem Programm.
Angekommen sind wir in der Nacht um 4h unseren Standplatz auf dem Camping bezogen, schlüpften wir unter die Bettdecken.
Am Freitag wurden die Boote zusammengebaut und eine erstes Training stand auf dem Programm. Der Wind war böig und die Wellen ganz schön hoch. Fabien und ich hatten unsere Einstellungen noch nicht auf die Bedingungen optimiert und so wussten wir am Abend was zu tun war. Am Samstag noch mehr Wind, wir verzichteten auf ein Auslaufen und arbeiteten an unseren Booten.
Sonntag eigentlich war ein “Dash for Cash” Slalom mit Preisgeld geplant, doch schon am Morgen wurden alle Rennen abgesagt wegen Starkwind. Trotzdem war ich schnell auf dem Wasser um meine Einstellungen zu testen und meine Form zu testen. Mit an Bord 3 Kameras eines deutschen Fernsehproduzenten für einen Werbe-Trailer. Bin mal gespannt auf ein Resultat.
Am Montag wäre eigentlich Trainingsregatta gewesen, doch wieder wegen Starkwind alles abgesagt. Fabien und Matthias waren für ein Training motiviert an einem Training mitzumachen, daraus wurde nicht viel, da wir nie genug nahe beisammen waren und der Wind wirklich sehr stark 30kt+ die Geschwindigkeiten waren extrem hoch und die Crashs spektakulär. Es ging aber zum Glück nichts zu Bruch und so konnten am Dienstag endlich die Rennen starten.
Nach einem schwachwind-Tag am Dienstag waren wir 3 Schweizer in den Top10
Mittwoch war dann windig und ich konnte mich auf den 6. Rang verbessern. Es konnte nicht besser laufen für mich, doch die Vorhersagen waren doch sehr schwachwindig und somit nicht zu meinen Gunsten (zu gross und damit zu schwer bei Leichtwind)
Es folgte ein Tag ohne Rennen, da keine konstanten Windbedingungen, am Abend wurde aber das “Dash for Cash” nachgeholt, welches ich vor Mattias Renker gewinnen konnte
Am letzten Tag dann noch einmal Starkwind, mit den Plätzen 3 und 5 kämpfte ich mich zurück in die Top10 und beendete diese EM auf dem 10. Rang
Die Schweizer Teilnehmer:
6. Matthias Renker (Thun)
10. Philip Käsermann (Genève)
11. Fabien Froesch (Genève)
17. Mikis Psarofaghis (Genève)
Jun 21st, 2011
by admin.
Comments are off for this post
Am Samstag fand der Bol d’OrMirabeau statt. Eine der grössten Binnenregatten der Welt. Dieses Jahr waren über 500 Segelschiffe am Start und die Windvorhersagen sprachen für eine schnelle Regatta.
Gestartet wurde um 10.00 mit dem traditionellen Schuss aus der Kanone! Unter Regen und böigem Westwind kamen wir gut voran mit der Psaros40 “Syzand Co”, schnell waren wir unter den Top5 der Einrumpfschiffen.
Später sogar an der Spitze, bis wir im HautLac in ein windloch fuhren und zusehen mussten, wie uns etliche Schiffe ganz nache am französischen Ufer vorbeizogen. Bis nach Bouveret, wo die Wendemarke schwimmt, haben wir viele Plätze und Zeit auf die Spitze verloren, die Stimmung war etwas getrübt. Doch am Bol d’Or ist nichts entschieden vor der Ankunft in Genf.
So kämpften wir weiter und sahen eine grosse Wetterzelle auf dem Rückweg, wir waren bereit unseren leichten Spinnaker einzuholen und sofort auf das richtige Vorsegel zu wechseln. Dies zahlte sich aus, denn innert wenigen Minuten frischte der Wind auf die 5fache Geschwindigkeit auf. Der Leader wurde flachgelegt undhatte einige angeschlagene Crewmitglieder zu beklagen, andere hatten den Segelwechsel nicht rechtzeitig vornehmen können und viel Raum verloren. So waren wir wieder im Spitzentrio und nahe genug, um um den Sieg mitkämpfen zu können.
Die folgenden Stunden waren ein Dreikampf mit vielen Leaderwechseln, doch wir konnten immer besser kontrollieren und unsere Taktik durchziehen, welche schlussendlich auch aufging. Mit 53 Sekunden Vorsprung vor dem Schwesterschiff “Oyster” (dem letztjährigen Sieger) konnten wir die 73. Austragung des Bol d’Or’s für uns entscheiden. Dies wurde natürlich kräftig gefeiert, nach dem traditionellen Bad im Hafen in Vollmontur und dem Bild auf dem Podest!